
Es zog ja schon länger. Immer irgendwo hinten.
Mal im Oberschenkel.
Mal bis zum Hintern hoch.
Mal mit Ausstrahlung bis in den Lendenwirbelbereich.
Am Dienstag beim zügigen Lauf auf der Winterrunde besonders.
Das Ergebnis bekam ich dann tags drauf zu spüren. Erst unmerklich, aber stetig anwachsend, lief ich wohl immer etwas verkrümmter durch's Büro. Als ich dann dreimal angesprochen wurde, ob ich was am Rücken hätte, spürte ich: Ja, da ist was!
Eine Kollegin bot mir prompt ihr sogenanntes Sitzballkissen an, was ich zögernd annahm. Und siehe da: Es sitzt sich wirklich besser darauf. Es entlastet und die Schmerzen wurden deutlich geringer.
Einerseits schön, andereseits führt das unweigerlich zu der Erkenntnis, dass da nicht nur irgendein Muskelproblem, sondern mehr ist. Und das wiederum klingt bedrohlich. Samstag wurde es nochmal ganz arg, Sonntag schon wieder besser. (Ich gebe zu, an beiden Tagen gelaufen zu sein;-) Egal, ich freunde mich mal mit dem Gedanken an, einen Arzt zu konsultieren.
Wie sagte Scarlett in Vom Winde verweht?
"Verschieben wir's auf Morgen!" Oder Übermorgen!! Oder Überüber....




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Das erste Wochenfazit im neuen Jahr fällt leicht durchwachsen aus. Aber mit positiver Tendenz. Trotz Urlaubs bin ich nicht auf die Kilometer der Vorwoche gekommen. Ziehe ich aber in Betracht, dass ich in dieser Woche zweimal im SGL-Studio war UND mein Vater achtzig Jahre alt wurde (auch auf diesem Weg: Alles Gute!), was eine kleine Familienfeier am Tag selbst und eine große am klassischen Laufsamstag hatte, dann sind die knapp 38 Kilometer doch in Ordnung. An die längeren Läufe muss ich mich allerdings erst wieder gewöhnen. (Die verkürzte Hitdorfrunde hat mir mehr zugesetzt als gedacht.) Und das Zwicken in Oberschenkel und Hintern muss ich besser in den Griff bekommen. Immerhin: Es war nicht so hinderlich wie an Neujahr.
Nach guter alter Väter Sitte wünsche ich allen Besuchern ein frohes, glückliches und vor allem gesundes NEUES JAHR!
Die Zeit bis Weihnachten war turbulent. Kein Bloggen, aber wenigstens etwas Laufen. Im 
Fast so spannend wie der Fall Litvinenko ist die Geschichte meines Internet-Dealers. Aber der Reihe nach.
Tragisch ist aber, wenn dieser Mittelsmann seit Wochen unauffindbar ist, sich ein Problem im RZ einstellt, dies aber niemand anders an die Geräte lässt. Ob jetzt das besagte Polonium 210 ins Spiel kommt? Man weiß es nicht! Das beste sei, der Herr wäre "verschieden" meinte mein Dealer, dann käme man am schnellsten an die alten Daten.
Denn es ging nicht. Oder besser: Es ging nur noch. Ab Kilometer 26 ungefähr. Ich hätte dort zwar sagen können: Experiment misslungen, hör' auf!Aber die nette Medaille vom 10. Köln-Marathon wollte ich dann doch haben. Und dafür musste ich halt wandern. Dass das kein reines Vergnügen war, erwähne ich hier nur kurz und verzichte auf weiteres Gejammer. Und die geliebte Statistik heute auch nur in der Sparversion:
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