Sonntag, den 4. März 2007, 18:45 - Runners Couch
Diese Woche war gut. Gut, weil ich seit trotz allabendlichem Feinschliff an einem Angebot (seit Mittwoch) a) Mittwoch die Müdigkeit überwinden konnte und meine Tempoläufe ordentlich hinbekommen habe.
b) Donnerstag um 20:30 Uhr noch auf die knapp 13 Kilometerrunde gen Monheim aufbrechen konnte.
c) Samstag bei widrigsten Umständen im nass-kalten Dauerregen anderthalb Stunden durch die Pampa gerannt bin.
Aber d) war am besten. Verdient die Überschrift von letzter Woche. Nach Dauerregen Samstag ging es Sonntag bei strahlendem Sonnenschein an den Long Jog. Es war so warm, dass ich die Ärmel aus der Flame-Jacke trennen musste. Und die gut 30 Kilometer entlang den überschwemmten Urdenbacher Kämpen (s.o.) habe ich ohne Krise durchgestanden. Einfach schön.




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Heute stand der lange Lauf auf dem Programm. Wenn diese Woche schon nasenbedingt eine Einheit ausfällt, so sollte bei entsprechendem Befinden zumindest der Long Jog stattfinden, um noch auf möglichst viele Wochenkilometer zu kommen. Ehrlich gesagt hatte ich ein wenig Bammel davor, die geplanten 27,5 Kilometer zu laufen, da mir die 21-24 Kilometer in den letzten Wochen schon immer zugesetzt hatten.
Samstag früh regnete es in Strömen. Da fiel die Entscheidung leicht, erst nachmittags in der angesagten, aufgelockerten Bewölkung zu laufen.
Ich hatte es letzte Woche schon fast geahnt, als es Sonntag früh im Hals kratzte. Montag ging dann so langsam die Nase zu, was sich Dienstag auf der dreistündigen, verqualmten Zugfahrt nach Bremen nicht gerade positiv auswirkte. Demzufolge habe ich Mittwoch auf die Trainingseinheit verzichtet und habe dabei die Felle für diese Woche schon ganz Schwimmen sehen. Aber Donnerstag fühlte ich mich dann schon wieder so fit, dass ich einmal die Winterrunde über Monheim locker getrabt bin.
… dann startet der Hamburg-Marathon. Ich bin froh, dass ich einigermaßen in die Vorbereitung gekommen bin. Leider ist mir die Zeit diesmal etwas knapper, so dass ich mit dem Bloggen nicht so hinterher komme. Aber einmal pro Woche sollte es dann schon sein. Mindestens.
Wie wirkt es sich eigentlich aus, wenn man mit vollem Magen läuft? Viel wurde da schon drüber geschrieben, aber stimmt das auch? Ob des mich überkommenden Hungergefühls trotz der noch unmittelbar bevorstehenden Tempoeinheit, entschloss ich mich zum Selbstversuch. Drei Sind-die-dick-Mann-Dickmänner standen mir anteilig aus der 12er-Familienpackung zu. Und alle 3 habe ich verspeist.
Im September Jungfrau-Marathon. Ende April zum Jungfernstieg nach Hamburg. Trotz des recht merkwürdig anmutenden Auswahlverfahren, das offensichtlich aufgrund der nicht ganz oben angesiedelten Meldezahlen nicht zur Anwendung kam, stehe ich nun in der Teilnehmerliste mit No. 9499. 500 Nummern mehr hätte mir noch besser gefallen. Aber man kann nicht alles haben.
Orientierung: Laufcampus- bzw. Steffny-Plan. Wird noch rechts verlinkt!
Die Woche war ein echter Reinfall. Auch aus läuferischer Sicht. Anstatt den Schwung von letzter Woche mitzunehmen, ging Montag, Dienstag, Mittwoch gar nix. Donnerstag, Freitag erst recht nicht und Samstag war ich einfach nur platt. Immerhin konnte ich mich Sonntag aufraffen, mit den Clovers zu laufen. Ein Lichtblick. Eine Trainingseinheit, zweistellige KM-Zahl. Wow.
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