Löhrsche Post - B und Bs Tipp-Spiel
Dehnen mit Tony, Mike und Phil 
Mittwoch, den 27. Juni 2007, 9:00 - Runners Couch, Der ganz normale Wahnsinn
GenesisDehnen ist wichtig. Und leider zu sehr vernachlässigt von mir. Bei mir. Aber gestern ging's zum Gemeinschaftsdehnen in die LTU-Arena. Zusammen mit 44.999 anderen. Und alles zur Musik von Genesis. Die waren sogar live da. Und um einen Blick erhaschen zu können, musste man kräftig auf die Zehenspitzen steigen. Das hat vielleicht ordentlich die Waden gedehnt. Hat gut getan. Aber jede Woche so ein Gig ist auf Dauer als Motivation zu teuer.

Dabei war das Konzert richtig klasse. Alle Erwartungen übertroffen. Sensationell sozusagen.
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Nass 
Sonntag, den 24. Juni 2007, 21:41
Chlorbrille
Der gestrige Morgen hat den üblichen Samstagmorgenablauf etwas durcheinander gebracht. Ich tappe, voll Vorfreude auf den durch die leibende Gattin aufgesetzten Kaffee, in die Küche und sehe: Nichts. Kaffekanne leer, Frau nicht da. Ich wollte mich gerade ärgern, da steht sie plötzlich hintermir, Handtuch untern Arm und flötet: "Kommste mit schwimmen?"

Puh, gar nicht so einfach, sich am frühen Morgen zu solch schwerwiegenden Entscheidungen durchzuringen. Schließlich ist Wasser nass. Und zumindest häufig so empfunden: kalt. Aber Schwimmen soll gut sein. Besonders für den Rücken. Hilft vielleicht gegen die Ischiasbeschwerden? Und so gings nach nur 5 Minuten Bedenkzeit in die gegenüberliegenden Fluten.

Die waren es im wahrsten Sinne des Wortes. Unglaublich, was für Heerscharen an Rentnern unmittelbar nach Schwimmbadöffnung das Becken bevölkern und mit ihren Bein- und Armbewegungen einen enormen Wellengang erzeugen können. Aber ich bin nicht untergegangen. Und Susanne hat mir nur anderthalb Bahnen auf 1000 Meter abgenommen. Laufen liegt mir halt mehr.

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Es könnte so einfach sein ... 
Donnerstag, den 21. Juni 2007, 21:29 - Runners Couch, Der ganz normale Wahnsinn
Olive (vgl. Video der Fanta4
… ist es aber nicht!

Einfach locker laufen, wäre was Feines. Leider spielen aber seit "Leverkusen" meine Muskeln nicht mit. Irgend was zieht vom Beckenknochen auf der Rückseite über den Hintern bis zum Oberschenkel. Die Diagnosen diverser Hobby-Diagnostiker lautete schon auf „Ischias“. Auch Cousin Klaus, seines Zeichens Physiotherapeut tippte (ohne Untersuchung) auf dasselbe. Viel Wärme. Und Laufen sei sogar gut. Stimmt ja auch. Dauert halt nur länger bis die Beine locker werden. Und blöd, dass die rechte Achillessehne sich ebenfalls meldet. Versuchen wir es mal mit Dehnen. Diesmal nicht nur als Lippenbekenntnis. ;-)

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Vice Versa 
Donnerstag, den 14. Juni 2007, 21:04 - Runners Couch
JungfrauVice Versa ist Latein und bedeutet so viel wie „in ungekehrter Reihenfolge“. Es wird auch gerne mit v.v. abgekürzt. Diese Abkürzungen befand sich auch in meiner Ankündigum zum Hamburg Marathon: „Von der Jungfrau zum Jungfernstieg v.v.“ Da macht das v.v. natürlich nur Sinn, wenn man auch wieder zur Jungfrau zurückkehrt. Folgerichtig habe ich mich angemeldet und bin nach einer kurzen Warteschleife auch dieses Jahr wieder vertreten.

O.k., das v.v. im Text ist jetzt nicht der ausschlaggebende Grund. Aber nachdem New York auch dieses Mal nicht in Frage kam, das verlängerte Woche in Interlaken ungemein entspannend war und ich noch eine klitzekleine Rechnung mit der Jungfrau offen habe, stand der Entschluss bald fest. Und außerdem ist der Jungfrau-Marathon 2007 auch gleichzeitig die
3 für die Jungfrau
Berglauf-Weltmeisterschaft


Und wann kann man sich noch mal für eine echte WM qualifizieren? ;-)

Und so geht es diesmal zu dritt gemeinsam mit Georg und Stephan in die Schweiz. Noch 87 Tage. Und die Devise heißt lediglich: keinen Kilometer über 15 Minuten ;-)
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Sensation 
Sonntag, den 10. Juni 2007, 23:30 - Runners Couch
Wasserfall (c) M.C. Escher
Eine echte Sensation gab es am Sonntag in Leverkusen.

Halb-Marathon.

Nun, die Tatsache an sich ist noch nicht sensationell. Aber dieser Halbmarathon ist ein

Rundkurs.

Hmm, auch noch keine wirkliche Sensation. Zu dieser wird es erst, wenn der Rundkurs die ersten fünf Kilometer stetig bergan geht, danach maximal flach bleibt, kurz vor Schluss wieder aufwärts führt und diese gesammelten Höhenmeter durch den lächerlichen Hang, der ins Ziel bergab führt, längst nicht kompensiert werden. Das geht physikalisch nicht. War aber so. Jedenfalls gefühlt.
Treppe (c) M.C. Escher

Und so habe ich wohl auf der ersten Hälfte, auf der ich trotz Steigung deutlich auf Bestzeitkurs lag, wohl etwas überzogen. Jedenfalls war nach 11 km Schluss mit lustig. Oder zmindest Schluss mit schnell. Denn Spaß hat es dennoch gemacht. Gute Organisation, prima Stimmung, lecker Erdinger im Ziel und halt eine physikalische Sensation.





kmLapSplitkmLapSplitkmLapSplitkmLapSplit
104:3300:04:33704:3300:32:511304:5901:02:181905:2201:32:52
205:0200:09:35804:3400:37:251404:4801:07:062005:1301:38:05
304:4200:14:17904:5100:42:161504:5401:12:002105:0301:43:08
404:4200:18:591004:4700:47:031605:3001:17:30HM00:2301:43:31
504:4000:23:391104:5000:51:531705:0201:22:32
604:3900:28:181205:2600:57:191804:5801:27:30


















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Lange nicht geblogt 
Samstag, den 9. Juni 2007, 23:11 - Der ganz normale Wahnsinn
Testbild

Jo, wenig Zeit, wenig Muße. Idee im Kopf und kein Rechner zur Hand. Rechner zur Hand – Kopf leer. So ist das. Aber geht schon weiter ;-)

Jedenfalls habe ich nicht auf der faulen Bärenhaut gelegen ;-)


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Ich gestehe 
Samstag, den 26. Mai 2007, 18:17 - Der ganz normale Wahnsinn
Pressekonferenz
Der Druck wurde zu groß. Und nachdem meine großen Vorbilder Erik, Rolf und Bjarne mutig vor die Presse getreten sind, komme ich auch nicht umhin, mein Gewissen zu erleichtern.

Lesen Sie hier das Protokoll meiner Pressekonferenz!

Ich gestehe:


* 1969 eine Urinprobe in der Garagenhofeinfahrt abgegeben zu haben. Sehr zum Unwillen des Hausmeisters.
* 1973 mit Stinkbomben meine Mitturner des TuS Erkrath außer Gefecht gesetzt haben zu wollen.
* 1975 mir den Zeh habe nähen lassen, nachdem ich mir mit meinen neuen Spikes erst dieselben und dann den Zeh durchtrennt habe. Nur um weiter Sport treiben zu dürfen.
* 1976 einen Fehlstart verursacht zu haben.
* 1983 nach einem 100 Meter-Lauf auf die Bahn gekotzt zu haben.
* 1984 mit zuviel Rückenwind sieben Meter weit gesprungen zu sein.
* 2005 meinen Marathongegner mit den fetten Rettungsringen auf den Hüften in Gedanken verhöhnt zu haben. Solange, bis er bei km 38 an mir vorbeizog.

Logo Lauftreff cleversaftIch muss jetzt aufhören. Meine Tastatur schwimmt mir weg. Mehr Geständnisse finden Sie hier. (<- klick)

Und wer meinem Beispiel folgen möchte, kann dies gerne per Kommentar tun. Gestehen macht frei! ;-)

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Aller guten Dinge sind Drei... 
Samstag, den 19. Mai 2007, 20:02 - Runners Couch
PiKomma Eins Vier Eins Fünf … Man könnte ewig weitermachen, um die Zahl π (sprich: Pi) zu notieren, und würde doch kein immer wiederkehrendes Muster entdecken. So ist sie halt, die Zahl, die meinem heutigen Wettkampf den Namen gab und an dem ich zum dritten Male teilnahm. Der Name kommt deshalb zustande, weil die Distanz dem Durchmesser eines Kreises mit dem Umfang eines Marathons entspricht ( 13,431 km = 42,195 / π km) und dabei noch 5 Hügel mit 3,14 Hektometern (314 Meter ;-) zu überwinden sind.

Warum zum dritten Mal? Nun, offensichtlich weil’s Spaß macht. Und weil ich mich nach Hamburg gut und fit fühlte. Das Wetter war auch o.k.; schlammiger Schuhalso kurzerhand ins Auto geschwungen und dorthin gefahren. Ein bisschen hatten allerdings die Regenfälle der vergangenen Tage der Strecke zugesetzt. Im Wald wurde der Lauf anfangs nämlich zu einer lustigen Schlammschlacht und teilweisen Rutschpartie. Aber daran gewöhnt man sich schnell. Die vor einem laufenden Mitstreiter gaben ein ungefähres Bild dessen, wie man selbst von hinten aussah. Die Krönung war dann der anderthalb Kilometerlange Schlussaufstieg. Da war ein wachsames Auge gefragt, um nicht vollends im Morast stecken zu bleiben.

Aber Spaß hat es auf alle Fälle gemacht. Und mit selbst gestoppten 1:08:06 (π mal Daumen ;-) fast 'ne Minute schneller als vor drei Jahren. Vielleicht sind aller guten Dinge ja auch vier. Schaun'mer mal im nächsten Jahr.

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Geile Meile - Auf Wolke 7 
Sonntag, den 13. Mai 2007, 22:20 - Runners Couch
JungfernstiegSo, Hamburg ist jetzt 2 Wochen her. Langsam lässt die Euphorie etwas nach.

Der Lauf war genial! Obwohl ich alles falsch gemacht habe.
1.) Schuhe angezogen, die ich erst seit einer Woche hatte.
2.) Schrieb ich nicht, Zielzeit 3:52? Das heißt: Schnitt von irgendwas um die 5:30. Hab nicht auf mich gehört. Wie so oft. Immer mit der Ausrede, es läuft so gut und fühlt sich so an, als ob es bis ins Ziel hält. 10 Mal davor bin ich bestraft worden. Diesmal fast auch. Einbruch, relativ spät, bei KM 35. Aber diesmal kam ich zurück. Das war ein super Gefühl, kann ich nur sagen.

A propos Gefühl. Gefühlt war der KM 40 schneller, als es da unten Jungfernstiegsteht. Aber egal. Dort bei den Bässen von Smoke on the Water durch eine Unterführung zu laufen, war einfach gänsehautauftragend.

Die lange Version des Laufberichts gibt es übrigens bei OPINIO. Viel Spaß beim lesen.



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Hamburg 
Sonntag, den 29. April 2007, 13:42 - Runners Couch
Startnummer

3:49:43!
















kmLapSplitkmLapSplitkmLapSplitkmLapSplit
105:5100:05:511205:1201:03:172205:1601:56:443305:2802:55:55
204:5900:10:501305:2601:08:432305:2102:02:053405:1303:01:08
305:2000:16:101405:1401:13:572405:2302:07:283505:3803:06:46
405:1000:21:201505:2701:19:242505:2702:12:553607:1703:14:03
505:2300:26:431605:2701:24:502605:1902:18:143705:4603:19:49
605:0500:31:481705:3401:30:242705:1702:23:313806:5303:26:42
705:0900:36:571805:1201:35:362805:2302:28:543905:1803:32:00
805:3300:42:301905:1601:40:522905:1102:34:054005:3003:37:30
905:1000:47:402005:1901:46:113005:1802:39:234105:5103:43:21
1005:2000:53:002105:1701:51:283105:3602:44:594205:3203:48:53
1105:0500:58:05HM00:3201:52:003205:2802:50:27M00:5003:49:43


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